Prüner Schlag „Aufreger“ bei „Markt im Dritten“

18.4.13 Drehtermin für „Aufreger“ bei „Markt im Dritten“, daraus resultierender Brief an die Verantwortlichen der Stadt

Am 22.4. zwischen 20:15 und 21 Uhr wird im Rahmen des überregionalen Verbrauchermagazins über die fortwährenden Misstände auf dem Prüner Schlag in Bezug auf Zerstörung und Grünentwendung berichtet werden. Der Drehtermin am 18.4. führte erneut auf den Prüner Schlag, wo innerhalb des letzten Monates massiv die Zerstörungen fortschreiten. Der BUND hat die Überwachung und Sicherung des Geländes erneut beim Bürgermeister, Umweltamt sowie Oberer Naturschutzbehörde angemahnt:

  • es ist unverändert möglich per PKW mit Hänger auf das Gelände rauf zu fahren.
  • der Sicherheitsdienst, ein älterer Herr, der zu Fuß unterwegs war, wurde angetroffen. Die Zeiten sind auf 10h mit einer Person ausgedehnt worden.
  • unverändert kann de Möbel Kraft Verwalter für das Gelände  angerufen werden und nach Mitnahmemöglichkeiten von Inhalten der Kleingärten gefragt werden.
  • Die Verwüstungen ganzer Lauben mit kompletten Auseinanderreißen und Liegenlassen haben innerhalb des letzten Monates erheblich zugenommen.
  • Schilder, die den Status des Gebietes als „Nicht-Selbstbedienungsort“ und insbesondere die Pflanzenwelt als geschützt ausweisen, finden sich nicht.
Die Verantwortlichen werden dringend dazu aufgefordert Folgendes zu veranlassen:
  • die Absperrung sämtlicher Zufahrten durch Poller o.ä.
  • Es müssen dringend Schilder aufgestellt werden, die der Bevölkerung erklären, dass sämtliches Grün und auch die Lauben geschützt sind, letztere zumindest für die Zeit der Erstellung des Umweltgutachtens.
  • Das derzeitige Verfahren, dass zum Ende letzten Jahres gekündigte Lauben durch Möbel Kraft zur „Plünderung“ freigegeben werden, muss ebenso sofort gestoppt werden. Alle entsprechenden Gärten sind  – wie ursprünglich angekündigt war – zu versiegeln.
  • Der Sicherheitsdienst muss zu allen Tag – und Nachtzeiten unregelmäßig, ggfs motorisiert patroullieren.
  • Die Kleingartensatzung, die das Fällen von Bäumen nach dem 15. März verbietet, ist zu überwachen und einzuhalten.
Diese Maßnahmen sind zwingend nötig, da nur so ein Umweltgutachten den Ist-Zustand feststellen kann. Zudem ist es auch für die Pächter, die erst zum Ende diesen Jahres gekündigt haben sowie die Pächter, die ihren Pachtvertrag weiter wahrnehmen und auf eine Kündigung warten, notwendig, dass der Weiterbetrieb gewährleistet ist.
Hier zur Komplettversion.
Der Bürgermeister hat am gleichen Tag auf dem Brief vom 8.4. geantwortet: hier.
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