Städtebauliche und räumliche Analyse

Das vorliegende Auftrags-Gutachten von Jo Claussen-Seggelke analysiert die Planung ausschließlich auf die Vorgaben der Stadt Kiel hin. Nicht überraschend kommt sie daher zu dem Schluss, dass das Vorhaben sich Das Fazit lautet, dass das Vorhaben sich verträglich in den Stadt- und Landschaftsraum einbinden lässt bei Beachtung der Vorgaben.

Folgende Punklte werden als Stärken aufgeführt (S.34)

  1. Erschließung ausschließlich über Westring. Im Istzustand wird die Lenkung der Betrachteraugen auf die alleeartig angelegten Baumreihen betont; somit wird hier eine besonders angenehm zu betrachtende Fassadengestaltung gefordert.
  2. Die im nördlichen Hasseldieksdammer Weg gelegenen Wohnbebauungen werden vor Verkehren geschützt  – das schon diesen Gutachtern vorliegende Verkehrsgutachten nimmt tatsächlich nur wenig Verkehr aus Richtung Mettenhof an. Die bekanntermmaßen schon jetzt extrem hohe Lärmbelastung vom nahen Straßenkreuz fließt hier nicht ein
  3. Der Erhalt des Hauptwanderweges aus der Innenstadt wird positiv hervorgehoben.
  4. „Die partielle Entfernung der dichten Gehölzstrukturen entlang des Westrings führt zu einer verbesserten visuellen Erlebbarkeit der Vorhabensfläche
  5. Gegenüber dem Hasseldieksdammer weg sind großzügige grüne Abstandsflächen vorgesehen

Folgende Punkte werden als Schwächen aufgeführt:

  1. „Der Verlust von Gehölzstrukturen ist aus naturschutzfachlicher und landschaftsplanerischer Sicht als Eingriff zu werten“
  2. Unterteilung des Gebietes durch die zentrale Anlage in Randflächen mit verminderter Nutzbarkeit
  3. Unvorteilhafte Lage des Werbepylons nahe der Schützengilde mit schlechter Einsehbarkeit

 

 

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