Interkommunale Zusammenarbeit

Interkommunale Zusammenarbeit bedeutet kurz gesagt, dass Städte und Gemeinden sich nicht gegenseitig durch Gewerbeneuansiedlungen schaden. Darüber hinaus ist auf einen möglichst geringen Gesamtflächenverbrauch bei guter Verkehrsanbindung zu achten.

Der Landesentwicklungsplan von 2010 sagt dazu:

„Interkommunale Vereinbarungen sollen einen Interessenausgleich zwischen den beteiligten Städten und Gemeinden herbeiführen. Die Zentralen Orte tragen eine besondere Verantwortung für das Zustandekommen der Vereinbarungen.“ (1G, S. 60, LEP)

„Abstimmungen, gemeinsame Planungen und verbindliche Vereinbarungen zwischen Kommunen über ihre zukünftige Entwicklung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Planungen einzelner Gemeinden haben stets Auswirkungen auf Nachbargemeinden und
sind daher auch in einem gesamträumlichen Kontext zu sehen. Vor dem Hintergrund der absehbaren demographischen Entwicklung soll es im Interesse aller Gemeinden nicht zu einem ruinösen Wettbewerb um Einwohner und Arbeitsplätze kommen. Die Kommunen
sollen daher stärker in gemeinsamer Verantwortung die Voraussetzungen für den langfristigen Erhalt von Einrichtungen der Daseinsvorsorge und die Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse schaffen. Dabei gilt es, die kommunale Planungshoheit zu wahren.“ (B1, S.60 LEP)

Dem BUND wie auch z.B. Thorsten Albig und anderen führenden Kommunalpolitikern liegen dazu Aktennotizen aus Schwentinetal (Raisdorf) vor, die genau das vermissen lassen.

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